Ein Kleinod am Rande der Innenstadt

Die Kirche, die seit 1949 Christuskirche heißt, wird im Neben- und Miteinander ihrer katholischen Schwestern oft einfach als die Evangelische Kirche bezeichnet.

Das stört sie nicht, denn sie macht nicht viel Aufhebens um sich. Im Stadtbild fällt sie kaum auf, umsäumt von einer kleinen Mauer mit einem Band aus Kirschlorbeer ist sie von der Stadt her kommend hinter hohen Bäumen, aus denen lediglich die Kirchturmspitze herausragt, verborgen, als wolle sie entdeckt werden.

So führt der Weg hinter dem schmiedeeisernen Tor durch eine angedeutete Lindenallee zum Eingangsportal. Die äussere Gestalt der Christuskirche deutet auf nichts Aussergewöhnliches hin, sie gibt sich eher nüchtern, beinahe bescheiden. Dabei könnte sie als eine der ältesten evangelischen Kirchen im Münsterland manches erzählen. Angefangen vom Geläut der zwei stählernen Glocken mit ihrem charakteristischen Klang …