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Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen... Ewigkeitssonntag

Am vergangenen Sonntag, dem letzten Sonntag im Kirchenjahr, haben  wir aller Verstorbenen des zu Ende gehenden Kirchenjahres gedacht.

Als Nachklang dazu ein Text von Jörg Zink:

Der Toten Gedenken

Es gibt eine Verbindung auch zu den Toten. Sie führt nicht über Beschwörungen, nicht über Magie und nicht über Träume, sondern über den lebendigen Gott. Solange wir leben, leben wir aus Gott und auf Gott zu. Nach unserem Tode haben wir unsere Lebendigkeit wieder aus Gott und auf Gott hin. Wenn wir also zu Gott sprechen, haben wir es mit dem zu tun, in dessen Hand auch die Toten sind. Indem wir Gott für das danken, was unsere Toten uns gewesen sind, verbinden wir uns mit ihnen. Indem wir ihm die Liebe bringen, die uns mit unseren Toten verbindet, findet unsere Liebe sie auf dem "Umweg" über Gott. Wir bleiben mit ihnen verbunden dadurch, dass Gott sie und uns kennt und sie und wir von ihm bewahrt bleiben.

So sind wir in aller Stille bei ihnen, nicht mit Angst oder Anklagen, nicht mit ungelösten Fragen und nicht mit verwundetem Gewissen, sondern in Dankbarkeit, dass sie unser gewesen sind. Wir tragen ihnen zu, was uns an Schönem und Gutem widerfährt, und vielleicht hilft uns ihr Gedenken und ihnen unsere Liebe, ohne dass wir wüssten, auf welchem Wege dies geschieht.

(Jörg Zink, aus: Wie wir beten können)


Wegen der Corona-Pandemie ist

 momentan Folgendes zu beachten:

Gottesdienste:   ​


Gruppenleben:

Beachten Sie bitte die Hinweise unter "Wir laden ein".

 Mit den besten Grüßen,
Pfarrer Cornelius Bury und Pfarrer Herwig Behring

 

 

 

 

Online-Vortrag über freikirchliche Schulgründungen von Dr. Matthias Roser, Wuppertal

 
 
In unserem Gemeindebezirk Beelen wird intensiv über die Beurteilung einer geplanten Schulgründung einer Freien Christlichen Gesamtschule auf der Linie des evangelikalen Verbands Evangelischer Bekenntnisschulen diskutiert. Insbesondere aufgrund der verwendeten Bezeichnung "Evangelisch" möchten wir als Evangelische Kirchengemeinde helfen, klarer zu verstehen, was dies theologisch, bildungspolitisch und gesellschaftlich bedeuteten würde.
 
Um hier eine fachlich fundierte Gesprächsgrundlage zu erhalten, konnten wir Dr. Matthias Moser, Assistent für Praktische Theologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal für einen Online-Vortrag am Montag, 30.11.2020, 19.00 - ca. 21.00 Uhr gewinnen.
 
Dr. Moser hat 2017 seine Dissertation über "Schöpfungswissenschaft" an evangelikalen Bekenntnisschulen an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster vorgelegt und ist Experte auf diesem Gebiet.
 
Der Vortrag kann wegen der Corona-Situation nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden. Stattdessen laden wir ein, sich zu einer Zoom-Konferenz anzumelden (siehe unten). Den Interessenten würden wir dann den Einwahl-Link per Mail zusenden.
 
Dr. Matthias Moser
 
 
 
 

Eine Kaffeepause mit Gott

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Einladung zum Genießen

Warum Gott den Milchschaum erfand……..

Kaffee trinken die meisten gern; um morgens gut in den Tag zu starten und am Nachmittag, um den Tag noch mal einen Kick zu geben. 

Kaffeetrinken gehört zu unserem Tagesablauf dazu. Wir alle wissen, wie er schmeckt und jeder hat seine Geschmacksvariationen. Morgens noch müde, mit kleinen Augen und dann eine dampfende Tasse Kaffee in zu Händen halten,  zusammen mit dem Tag zu erwachen, sich die Hände an der Tasse zu wärmen, zu planen, zu träumen oder einfach nur ein paar Minuten mit sich zu verbringen, bevor die Anforderungen über einen hereinbrechen. Still werden, still sein, den Blick aus dem Fenster…….

Was hat Gott mit Kaffee zu tun, außer dass er ihn gemacht hat? In der Bibel kommt Kaffee nicht vor, ist er doch ein Geschenk aus der „neuen Welt“. 

Zeit mit Kaffee, Zeit mit Gott?

Kaffee mit Milchschaum ist für mich im Alltag immer etwas Besonderes, das ich genieße, wenn ich Zeit habe, weil es immer etwas Zeit braucht, Milch  zu erwärmen und aufschäumen (selfmade). Ich lade mich dann bewusst selbst ein, nicht nur zum Kaffeetrinken, sondern zum Genießen.  

Es ist etwas worüber ich mich freue, etwas, das nicht sein muss, aber das mein Leben für ein paar Augenblicke noch ein Stück schöner macht, etwas, das den Alltag aus dem Staub erhebt und zelebriert. 

Gott schenkt uns den Milchschaum, diese besondere Zeit, die Zeit für uns, weil wir ihm wichtig sind. Er lädt uns ein, dass wir innehalten, unsere Sinne schärfen, fühlen,  riechen und schmecken und nicht sofort weiter hasten, in unserem Trott. Er  schenkt uns damit eine Pause. 

Vielleicht können solche Momente mit Milchschaum auch bewusste  Momente mit Gott werden. Ich lege ihm dann meinen Tag und meine Pläne hin. Aber auch meinen Frust und meine Müdigkeit und all das, was mir auf der Seele liegt. Ich empfange seinen Segen, sein Da-sein, schicke Mini-Gebete für andere und für mich und ein Danke in den Himmel. 

Ich darf ich zurücklehnen und  Gott genießen. Er will dabei sein in unserem Leben und deswegen gibt es den Milchschaum. 

Genießt es. 

Sandra Reimann,
Presbyterin und Prädikantin

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