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#united4rescue - Informationen zur Initiative


United4Rescue ist das breite Bündnis zur Unterstützung der zivilen Seenotrettung

Im Zusammenhang der Lichtinstallation an der Christuskirche, mit der wir in der Adventszeit 2020 auf das Bündnis #united4rescue ("vereint für die Rettung") hingewiesen hatten, sind wir als Gemeinde als offizieller Partner dem Bündnis beigetreten und wollen weiterhin auf diese Arbeit hinweisen.

Alle Menschen, die auf ihrem Weg über das Mittelmeer ertrinken, haben Schutz und eine menschenwürdige Zukunft für sich und ihre Familien gesucht. Verfolgung, Krieg, Armut, Unrecht und Klimawandel haben sie dazu gebracht, ihre Heimat zu verlassen. 

United4Rescue ist das breite Bündnis zur Unterstützung der zivilen Seenotrettung. Wir verbinden alle gesellschaftlichen Organisationen und Gruppen, die dem tausendfachen Sterben im Mittelmeer nicht tatenlos zusehen wollen. Durch Spendenaktionen unterstützen wir Rettungsorganisationen, die dort humanitär handeln, wo die Politik versagt. 
Wir sind gemeinnützig und finanzieren uns ausschließlich durch Spenden.

Wir erwarten von den Europäischen Regierungen klare Antworten auf unsere Forderungen: 
I PFLICHT ZUR SEENOTRETTUNG
II KEINE KRIMINALISIERUNG
III FAIRE ASYLVERFAHREN
IV 'SICHERE HÄFEN' ERMÖGLICHEN


Solange die Fluchtursachen nicht wirksam bekämpft werden und staatliche Seenotrettung fehlt, ist sie unsere humanitäre Pflicht.
https://www.united4rescue.com/

 

Auf unserer Website finden Sie auch sämtliche Logos zur freien Verfügung oder über unseren Flickr-Account Bilder von unserem Bündnisschiff: 
https://www.flickr.com/photos/united4rescue/

 

Die direkten Links um zu spenden oder Fördermitglied zu werden: 

https://www.united4rescue.com/jetzt-spenden

https://www.united4rescue.com/foerdermitglied-werden

 

Oder um sich als Bündnispartner zu registrieren (für Organisationen, Unternehmen etc.)

https://www.united4rescue.com/partner-werden

 


 

Himmelsgedanken - Juni 2022

 

 

Gott liebt Wind

Vom Säuseln und Brausen

Gott und ich haben eine Gemeinsamkeit, wir lieben den Wind. Ich könnte stundenlang am Fenster stehen und zugucken, wie der Wind die Bäume hin und her peitscht und den Staub tanzen lässt. Ich erkenne dann auch die Gewalt, die dahinter steckt und manchmal bin froh, hinter sicheren Mauern zu stehen.

Ich lasse mich gerne vom Wind durchpusten (am liebsten natürlich an der Nordsee), auch so, dass mir kurz die Luft wegbleibt. Ich genieße den Windhauch an heißen Sommertagen und den Rückenwind beim Fahrradfahren. Manchmal erschreckt mich auch seine Kälte, die auf der Haut schmerzt wie kleine Nadelstiche.

Wind hat für mich auch immer etwas mit Freiheit zu tun, weil er sich an keine Grenzen hält und alles sein kann: Zerstörerisch, stark und sanft.

Gott ist wie der Wind. In der Bibel gibt es einige „windige“ Stellen, bei denen ich gerne dabei gewesen wäre.

Das Säuseln am Horeb (1. Könige 19), in dem sich Gott dem Elia ganz sanft vorstellt, mit einem Windhauch, der kaum zu spüren ist, aber Elia dazu zwingt, sein Gesicht zu verhüllen. Weil auch gerade im kleinen das Wirken Gottes erlebbar wird.

Die Rede aus dem Wettersturm bei Hiob (Hiob 38) ist die Antwort Gottes auf alle Anklagen, Fragen und Provokationen, die Hiob Gott entgegen schreit. Hiob sieht sich im Recht und meint, er hätte Gott verstanden. Gott kontert mit einem Sturm und der Frage: „Wo warst du, als ich das Fundament der Erde legte? Erzähl es mir, wenn du es weißt.“ Hiob wird ganz klein und erlebt Gott ganz groß. Irgendwie wunderbar.

Das Brausen am ersten Pfingsttag (Apostelgeschichte 2), dass die Angst der Jünger wegpustet und sich als Geist Gottes vorstellt. Er entfacht eine neue Begeisterung, schenkt Mut zum Handeln und zeigt mir ein neues Land, das es zu entdecken gilt.

Der Wind der Bibel wirbelt alles durcheinander und meistens ist die Gottesvorstellung dann eine andere als vorher.

Auch wir erleben ihn täglich, den Wind. Ihn mit Gott in Verbindung zu bringen, tun wir vermutlich nicht. Aber genau das könnten wir doch einmal tun, um sich dann vorzustellen, dass Gott mir mit seinem Wind durch die Haare wuschelt, weil er mir zeigen will, dass er für mich da ist, und mir mit einer sanften Brise im Gesicht sagt, dass er mich liebt.

Seitdem ich das tue, lächle ich öfter. Und Gott hat sich wieder ein Stück meines Alltags „erpustet“.

Sandra Reimann

Prädikantin und Presbyterin

 

Pfarrer Dr. Reinhard Hillmann mit 90 Jahren verstorben

Zum Tode unseres ehemaligen Pfarrers Dr. Reinhard Hillmann

Am 05. Februar 1932 wurde er in Wolfen bei Bitterfeld/Sachsen-Anhalt geboren. Er hat sein Abitur am Gymnasium in Bitterfeld gemacht und studierte danach u.a. an den Universitäten in Halle/Saale und Basel/Schweiz die Fächer Theologie, Orientalistik und Arabisch. In Basel war er Schüler von Karl Barth.

Nach dem Studium lebte er sechs Monate im Nahem Osten. Seinen Doktortitel erwarb er mit einer Dissertation über das Alte Testament und Orientalistik. Zwischen den Jahren 1957 und 1974 war Dr. Hillmann Pfarrer in der DDR.

Er war verheiratet mit Helga geb. Hegemann und hatte zwei Kinder Matthias und Elisabeth und die Enkel Isabella und Julian.

Nachdem ihm die Staatsbürgerschaft der DDR aberkannt worden war, trat er hier in Warendorf die Pfarrstelle im Südbezirk als Nachfolger von Pfarrer Friedrich Radü am 01. November 1974 an. Die feierliche Amtseinführung war dann am 08. Juni 1975.

Seine Amtszeit in unserer Gemeinde dauerte nur vier Jahre. Während dieser Zeit hat er vieles bewirkt. Besonders die Jugend lag ihm sehr am Herzen. Er vermittelte Treffen zwischen den Warendorfer Jugendlichen und denen aus seiner früheren Gemeinde, z.B. bei einer Jugendfahrt nach Prag.

Er brachte Alt und Jung zusammen; Kinder der Bodelschwingh-Schule z.B. sangen und spielten vor der Frauenhilfe und auf Gemeindefesten.

Noch zusammen mit Pfarrer Radü unternahm er eine Gemeindefahrt nach Paris. 1978 fuhr er mit der Gemeinde nach München.

In den Jahren 1976 bis 1978 wurde die Christuskirche restauriert und im Rahmen dessen erfolgte auch der Einbau der neuen Orgel.

1978 bestand die evangelische Kirchengemeinde Warendorf 150 Jahre und Pfarrer Dr. Hillmann trug maßgeblich zum Gelingen des Jubiläumsjahres bei.

Ab 1979 war Dr. Hillmann als Religionslehrer an einem Gymnasium in Mannheim tätig und lehrte als emeritierter Professor am Ugarit-Institut der Universität Heidelberg.

Noch im hohen Alten von über 80 Jahren verfasste er sein Buch „Brautpreis und Mitgift“ (Gedanken zum Eherecht in Ugarit-orientalische Religionen in der Antike), das 2016 veröffentlicht wurde.

Dr. Reinhard Hillmann ist am Palmsonntag, 10. April 2022, im Alter von 90 Jahren nach langer Krankheit verstorben.

Er war in unserer Südgemeinde sehr beliebt und angesehen, besonders auch bei den Kindern und Jugendlichen. Er hat in seiner kurzen vierjährigen Amtszeit viel Gutes bewirkt und hat den Zusammenhalt der Gemeinde und auch die Ökumene gefördert.

Wir werden uns immer gern an ihn erinnern.

 

Bärbel Pasler

 

Aktuelles

Unser neuer Gemeindebrief (Ostern bis Sommer 2022) kann auch hier heruntergeladen werden:

Gemeindebüro nun im Philipp-Melanchthon-Haus

Wegen des Umbaus am Martin-Luther-Haus befindet sich unser Gemeindebüro seit Ende Oktober 2021 vorübergehend im Philipp-Melanchthon-Haus im Norden Warendorfs. Die Adresse ist Pictoriusstr. 19 (zwischen dem Pfarrhaus von Pfarrer Bury und unserem Kindergarten).

Wenn Sie mit dieser Gegend noch nicht vertraut sind: Biegen Sie links vom "Dreibrückenhof" in den Gröblinger Weg und dann in die erste Straße links ab, dort im Wendehammer ist das Ziel.

Telefon-Nummer und Mail-Adressen sind davon natürlich unberührt.

Neuer wöchentlicher Newsletter ist angelaufen...

Die ersten Newsletter des Jahres 2022 sind  erschienen. Wir freuen uns über das Interesse der ersten, die sich dafür bereits angemeldet haben! Momentan (Anfang Februar) werden wöchentlich 170 Newsletter versendet. Er erscheint jeweils samstags um 18.00 Uhr.

Wenn Sie ihn und die folgenden auch direkt per Mail erhalten möchten, können Sie sich hier weiterhin anmelden.

 

Wir sind weiter für Sie da...

Ein gesegnetes Jahr 2022 wünscht Ihnen und Euch
das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Warendorf.

Wir halten zusammen - wir bauen Brücken!

Wenn Sie mit uns in Kontakt treten möchten,
können Sie auch das ganz unten befindliche Kontaktformular nutzen.
Wir melden uns dann zurück.


Wir betonen, dass Sie sich weiterhin gerade in diesen Tagen an die beiden Seelsorger der Gemeinde wenden können -auch wenn Sie einfach mal reden möchten.

So erreichen Sie die beiden:

Pfarrer Herwig Behring:
Tel. 02581 2806
Mobil: 0176 22791332
Mail: herwig.behring@ek-warendorf.de

Pfarrer Cornelius Bury:
Tel. 02581 7898418
Mobil: 0176 50313102
Mail: cornelius.bury@ek-warendorf.de

Zu weiteren Seelsorgeangeboten verweisen wir auf die Informationen unten auf dieser Seite.


Die Herrnhuter Losungen für heute:

 

Bibelarbeit (über Zoom) - montags, 18.00 - 18.45 Uhr

Unser Jugendtreff @ttic auf Facebook